Modul 2 des VDM-Betriebevergleich

Die Auswertung des Moduls 2 liefert Informationen in hoher Auflösung – die Erlös- bzw. Kostenarten werden nach fünf Kostenstellen mit weiteren Unter- und Teilkostenstellen differenziert ausgewertet. Dabei werden von jedem der mehr als 20 Teilnehmer über 700 Kennzahlen erhoben.

Dennoch bleibt der Aufwand für jeden Teilnehmerbetrieb mit ca. 2 bis 5 Tagen pro Durchlauf gering (je nach Komplexität und Datenverfügbarkeit des teilnehmenden Unternehmens). Dadurch wird die Teilnahme am Modul 2 auch für lokal und/oder regional agierende mittelständische Unternehmen möglich, die nicht über große Stabsstellen für das Controlling verfügen.

Das Modul 2 des VDM-Betriebevergleichs wird alle 2 Jahre (2016, 2018, …) jeweils für das vorhergehende Geschäftsjahr durchgeführt.

Detaillierte Ergebnisse durch eine hohe Auflösung

Die Auswertung des Moduls 2 erfolgt nach zwei verschiedenen Betriebsgrößengruppen. Die Betriebsgrößenklassen sind nach der Anzahl der abgesetzten Füllungen (Fl.) im Geschäftsjahr wie folgt definiert:

  • Gruppe 1: unter 200 Mio. Fl.
  • Gruppe 2: ab 200 Mio. Fl.

Nach Kostenarten werden beispielsweise Aufwendungen und Einsatz im Bereich Roh- und Hilfs- sowie Betriebsstoffe, Personal, Instandhaltung, Energie, Mieten und Abschreibungen ausgewertet.

Der besonders hohe Nutzen entsteht durch die differenzierte Betrachtung der Erlös- und Aufwandspositionen nach den Kostenstellenbereichen "Lager", "Logistik", "Marketing/Vertrieb" und "Verwaltung/Geschäftsleitung" sowie besonders detailliert in der Kostenstelle "Produktion".

Dabei wird die Kostenstelle Produktion in die sieben Unterkostenstellen „Einweg“, „Mehrweg Glas“, „Mehrweg PET“, „Zweiweg-/PET-Cycle“, „Werkstatt“, „Labor“ und „Steuerung“ (= „Steuerung/Koordination/Unterstützung/Leitung“) unterteilt sowie innerhalb der vier Gebinde-Unterkostenstellen zusätzlich jeweils in die zwei Teilkostenstellen „Wasser“ und „Süßgetränke“ differenziert aufgenommen und ausgewertet.

5 Kostenstellen, 12 Unterkostenstellen*, 8 Teilkostenstellen

Die Kostenstelle "Lager" wird in die Unterkostenstellen "Operativ" und „Steuerung“ differenziert, analog die Kostenstelle "Logistik" in die Unterkostenstellen „Fuhrpark“ und „Steuerung“. Dadurch werden auch die Betriebe vergleichbar, welche operative Leistungen in beiden Kostenstellen ausgelagert haben.

Die Leistungsbereiche "Marketing und Vertrieb" wurden in einer Kostenstelle zusammengefasst – werden jedoch nach den Unterkostenstellen "Marketing" und "Vertrieb" getrennt ausgewertet. Die Kostenstelle "Verwaltung/Geschäftsleitung" ist in die Unterkostenstellen "IT/EDV" und "Übrige" aufgeteilt.

* Es gibt hauptsächlich 12 Unterkostenstellen. In den drei Kennzahlenblöcken Anzahl Mitarbeiter, ~stunden und ~kosten werden in den Kostenstellen "Produktion", "Lager" und "Logistik" jeweils zusätzlich die drei Unterkostenstellen "Steuerung/Koordination/Unterstützung/Leitung" (kurz: "Steuerung") erfasst und ausgewertet.

Exklusiver Vergleich der Erlössituation auf Netto-Netto-Basis

Die Erlösarten werden nach den unterschiedlichen Wertschöpfungsarten (Eigenproduktion, Fremdproduktion, Lohnfüllungen und Handelswaren) und darüber hinaus zusätzlich nach Art der Produktmarken (A-, B- und C-, Handelsmarken) differenziert erfasst und ausgewertet.

Vervollständigt wird der Vergleich durch die Auswertung wichtiger Kennzahlen aus der Ergebnisrechnung, wie z.B. Roherträge und Betriebsergebnis, aufgelöst nach Wertschöpfungs-, Gebinde- und Produktart. Nicht zuletzt die Auswertung der Mengen- und Erlösproduktivitäten sowie einige Sonderauswertungen, u.a. im Bereich Personal, Logistik und Energie, geben einen tiefen Einblick in die Wettbewerbsfähigkeit der meisten Bereiche des eigenen Betriebes.

Schnelle Erfassbarkeit und Verständlichkeit trotz umfangreicher Auswertung

Aufgrund der größeren Menge an Daten wurden die Ergebnisse im 2. Modul zusätzlich in einer übersichtlichen Management Summary für die Geschäftsleitung und kostenstellenverantwortliche Führungskrafte zusammengefasst.

Viele Betriebe operieren im internen Rechnungswesen entweder mit Kennzahlen nach Füllungen oder nach Litern. Daher wird für beide Möglichkeiten je ein Bericht ausgewertet.

Die Entwicklung der wichtigsten Ergebnisse wird in einem kurzen Zeitreihenbericht grafisch aufbereitet.

Alle Teilnehmer bekommen ihre Auswertung auch als Tabellen im Excel-Format zur Verfügung gestellt und können die Ergebnisse damit mit geringem Aufwand selbst weitergehend auswerten oder zusätzliche Grafiken erstellen.

Hohe Vergleichbarkeit und Aussagekraft

Aufgrund der Detailtiefe, der Auswertung in zwei Betriebsgrößengruppen und insbesondere der im Modul 2 gleich dreifachen Plausibilisierung der von den Teilnehmern eingereichten Betriebedaten erreicht der Benchmark im Modul 2 eine sehr hohe Vergleichbarkeit und Aussagekraft.

Im Zuge des Modul 2 werden die Teilnehmerdaten jedes Betriebes von der unitcell zunächst auf Plausibilität in sich selbst geprüft. Nach Zusammenführung der Daten und Auswertung aller Teilnehmer erfolgt eine zweite Plausibilitätsprüfung im Hinblick auf die Durchschnittswerte der beiden Betriebsgrößengruppen. Zu guter Letzt werden die kumulierten Werte der Kostenstellen auf Kostenartenbasis gegen die Auswertung aus dem zeitgleich stattfindenden Modul 1 betrachtet. Nach jedem Plausibilisierungsschritt erfolgt – falls nötig – eine Abstimmung der unitcell-Berater mit dem jeweiligen Teilnehmer und ggf. eine Anpassung der Betriebedaten durch den jeweiligen Betrieb.

Außergewöhnlich gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis

Für die im Modul 2 erbrachten Leistungen – Betreuung, Plausibilisierung und ggf. Nachfassen der eingereichten Daten sowie die umfangreichen, äußerst nutzenbringenden Auswertungen – ist der aktuelle Preis bei dem geringen Aufwand für die Teilnahme außergewöhnlich attraktiv.

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