Nutzen des VDM-Betriebevergleich

Das Benchmarking gehört zu den gebräuchlichen Controlling-Instrumenten in der modernen Unternehmenslandschaft. Es ist ein hervorragendes Mittel, um die strategischen und operativen Entscheidungen der Unternehmensführung zu unterstützen. Dabei sind die Möglichkeiten des Benchmarkings weit gestreut.

Betriebevergleiche sind hierunter ein vielseitiges und kostengünstiges Mittel. Einem hohen potenziellen Nutzen für die Führung des Unternehmens stehen nur geringe eigene Aufwendungen gegenüber.

Originäres Ziel der Teilnehmer des VDM-Betriebevergleichs ist es, in Relation zu den Wettbewerbern in der jeweiligen Betriebsgrößenklasse eigene Stärken und Schwächen zu erkennen.

Können wir mit unseren Logistikkosten im Wettbewerb bestehen? Sind unsere Verwaltungskosten angemessen? Sind unsere Abfüllkosten wettbewerbsfähig? Halten unsere Roherträge einem Wettbewerbsvergleich stand? Sollen wir unsere Gebindevielfalt vor dem Hintergrund der Komplexitätskosten aufrechterhalten?

Diese und weitere Fragen werden systematisch und konsequent nur durch einen Betriebevergleich beantwortet – auch hier gilt: Je genauer desto besser!

Mit dem abgestimmten Instrumentarium des Betriebevergleichs wird es den Brunnenbetrieben ermöglicht, mit geringem Aufwand sowohl operative, als auch strategische Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen.

Die Auswertung liegt den teilnehmenden Betrieben bereits Ende August / Anfang September vor. Somit können die Erkenntnisse aus dem Betriebevergleich noch in die Planung für das folgende Geschäftsjahr einfließen.

Wegweisende Resultate des VDM-Betriebevergleichs

Blickt man auf die Resultate des VDM-Betriebevergleichs, ergeben sich für die Unternehmen unterschiedliche Erkenntnisse und Handlungsfelder: Einige Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie in Unternehmensbereichen, wie z.B. in der Logistik oder der Abfüllung, wettbewerbsfähiger werden können. Bei anderen mögen sich Ertragschancen und Kosteneinsparpotenziale in vielen verschiedenen Unternehmensbereichen zeigen.

Die Ergebnisse sind in jedem Fall Anlass und Instrument für die Unternehmen, ihre Kosten- und Erlössituation in Relation zur Branche an ihren individuellen Geschäftsmodellen, Unternehmensstrategien und Wettbewerbspositionen zu spiegeln. So unterstützt der Betriebevergleich auch das Erkennen und Realisieren von Ertrags- und Kostenpotenzialen, die kurz- bis mittelfristig zu Ergebnisverbesserungen führen. Diese können schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen.

Unternehmerische Entscheidungen durch „echte“ Wettbewerbsdaten unterstützen

Die Resultate des VDM-Betriebevergleichs verringern für die Geschäftsleitung die Unsicherheit und Subjektivität unternehmerischer Entscheidungen durch konkrete, aktuelle, messbare und objektive Vergleichsdaten.

Im Rahmen der viel beachteten strategischen AfG-Studie der unitcell aus dem Jahr 2008 wurde die Entwicklung der Branchenlandschaft und der verschiedenen Strategietypen bis heute antizipiert.

Anhand des Betriebevergleichs lassen sich Kosten- und Erlösstrukturen erkennen und mit der strategischen Positionierung des Unternehmens abgleichen.

So kann beispielsweise ein regionaler Profi, der das Nachfrageverhalten in seiner Heimatregion kennt, überprüfen, ob seine durch die Sortimentsgestaltung mit beeinflussten Produktionskosten seiner Strategie entsprechen oder ob er gegebenenfalls Komplexität herausnehmen kann, ohne wesentlich Marktanteile zu verlieren.

Ein AfG-Multi kann beispielsweise überprüfen, ob er in Segmenten wie etwa im Preiseinstieg kostenseitig entsprechend gut aufgestellt ist, um dieses Segment auszubauen. Gleichzeitig erhält er Indizien, ob seine Kunden seine Top-Marken auch preislich so honorieren wie die Top-Marken seiner Wettbewerber oder ob sein Marketing-Budget dort „ins Leere“ geht.

 

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