Steuerfreie Extras nutzen!

Ein Gastbeitrag von Dr. Hartmut Paul, Geschäftsführer pro votum

„Hey Boss, ich brauch mehr Geld!“, so hieß einst der Song von Gunter Gabriel.
Dabei bedeutet eine Entgelterhöhung sowohl für den Chef als auch für den Arbeitnehmer meist Freude über das zusätzliche Geld und Frust über die hohen Abzüge gleichermaßen.

 

Vor dem Hintergrund, dass selbst die kleinste nett gemeinte Erhöhung vom Arbeitgeber zusätzliche Steuerabzüge und erhöhte Sozialabgaben bedeutet, haben Arbeitnehmer von den steuerfreien Extras viel mehr als von einer reinen Gehaltserhöhung. Natürlich bedeutet die Entgeltoptimierung auch für den Arbeitgeber eine Kostenersparnis bei den Lohnnebenkosten – somit also Vorteile für den Arbeitnehmer wie auch den Arbeitgeber!

Interessant ist dabei, dass die vom Staat geförderten Entgeltbausteine bei vielen Unternehmen noch immer weitgehend unbekannt sind. Genau hier setzen Dienstleister, wie die auf Unternehmensfragen spezialisierte pro votum, Gesellschaft für Lohnkostenmanagement mbH in Berlin, an und zeigen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ihr großes Einsparpotenzial auf. Die Methodik ist dabei denkbar simpel. Das Entgelt eines Arbeitnehmers setzt sich nach einer Entgelt-Optimierung zusammen aus dem Bruttoentgelt und den staatlich geförderten Entgeltbausteinen. Die Spanne der begünstigten Entgeltbausteine reicht dabei von Sachbezügen bis hin zu Barzuschüssen. „Gegenüber dem ursprünglichen Gesamtbrutto sind so massive Einsparungen im Unternehmen möglich. Ob diese komplett an den Arbeitnehmer weitergegeben werden, mit dem Arbeitnehmer geteilt werden oder im Unternehmen verbleiben, liegt im Ermessen des Arbeitgebers“, erklärt Geschäftsführer Dr. Hartmut Paul.

So begünstigt der Staat eine Vielzahl von Entgeltbausteinen, die steuerfrei oder pauschal zu versteuern und auf die keine Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten sind. „Die Spanne der Möglichkeiten reicht dabei von direkten Sachbezügen wie Tank- bzw. Einkaufsgutscheinen bis hin zu Barzuschüssen wie Internetpauschalen und Erholungsbeihilfen, die zu mehr verfügbarem Nettoeinkommen verhelfen“, zeigt Paul die diversen Möglichkeiten auf. Allerdings sollte die Maßnahmen mit den einzelnen Behörden abgesprochen und auch durch Bescheide genehmigt werden, sonst drohen bei Betriebsprüfungen böse Überraschungen.

Der Versorgungsausgleich im Bereich der gesetzlichen Sozialversicherungsträger wird im Übrigen durch den Arbeitgeber kostenneutral übernommen. Insgesamt bleibt zu resümieren, dass es aktuell eine Vielzahl von begünstigten Entgeltbausteinen gibt, die viele Unternehmen bis dato verschenken.


(Weitere Informationen finden Sie unter: www.pro-votum.de)

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